Mein Indien 16.01. bis 02.02.2011
Meine Reise beginnt in München mit dem 8-Stunden-Flug nach Delhi. Die Reisegruppe besteht aus 25 Personen, davon ist einer unser Reisearzt von Mediplus Reisen.
Die Mitreisenden sind alle sehr nett, ich glaube es wird eine tolle Reise. Wir haben ca. 2600 km vor uns. Delhi hat einen supertollen Flughafen, wir werden überaus freundlich empfangen und fühlen uns gleich heimisch. Unsere Hotels sind immer Maharadschah-Paläste, was kaum zu übertreffen ist, das Mobilar, der Platz und die Lage, da fühlten auch wir uns wie etwas ganz Besonderes.
Die Inder wußten schon damals, wie man sich wohlfühlt. Die Küche von Rajasthan ist sehr schmackhaft, sowohl sehr süß als auch sehr scharf, da sollte man schon vorsichtig sein. Mein besonderer Tipp ist eine Banane vorweg, ein gutes Mittel, Kummer und Sorgen in der Magengegend entgegenzuwirken. Als Getränk empfehle ich Masalla-Tee, ein Nationalgetränk das echt lecker schmeckt.
Wir haben viele Häuser mit prachtvoll bemalten Havelis gesehen, die berühmtesten gibt es in Manesar. In Bikaner gibt es ein Fort das für seine große Anzahl an Pavillons, Balkone und Luftfenster in verschiedenen Design sehr bekannt ist. Um nach Sodakore zu kommen, sind wir durch die Wüstenlandschaft von Rajasthan gefahren. Übrigens die heiligen Kühe, die wir überall antreffen, haben stets Vorrecht vor Allem. Wir haben ein Dorf besucht, was seit acht Jahren Strom hat, was hier durchaus ungewöhnlich ist. Es gibt dort 2 Schulen davon eine Privatschule, was mich emotional sehr bewegt hat. Ein anschließender außerplanmäßiger Kamelritt bereitete allen viel Spaß. Unser Reiseleiter Amardeep hat sich sehr oft solche Besonderheiten einfallen lassen, dazu zählten Musicalbesuch, Schmuckhändler, Kaschmir- und Stoffhändler, ergreifende Gebetszeremonien, Kutschfahrt und vieles mehr.
In Jodhpur haben wir den farbenfrohen und faszinierenden Basar mit seinen mittelalterlichen Toren und dem riesigen Mahrangarth Fort mit dem königlichen Museum aus dem 19th Jahrhundert besichtigt und super leckere Lassi getrunken oder besser gesagt gelöffelt, unvergleichlich lecker.
Es ging weiter nach Ranakpur, Udaipur und Deogarth, dort wartete der Stadtpalast von uns entdeckt zu werden, der reizende Garten Sahelion Ki Bari, sowie eine abschließende Bootsfahrt auf dem Picholasee.
Am 10. Tag ging es von Deogarth über Pushka mit den rund 400 kleinen Tempeln, weiter ging es über Ajmer nach Jaipur. Jaipur ist bekannt für seine pinkfarbenen Häuser, dem Sheesh Mahal ( Spiegel Palast ) der aus weißem Mamor und farbenprächtigen Buntglasfenstern besteht und dem weltberühmten Palast der Winde.
Im Ranthampore Nationalpark warteten Tiger, Leoparden, Fleckenhirsche und viele andere beeindruckende Eindrücke auf uns, die man auf Bildern kaum einfangen kann.
Nach Agra fuhren wir 300 km, Bharatpur erreichten wir im Zug, beim Einsteigen hieß es beeilen, da der Zug nur 2 Minuten wirklich stand. Die Inder kennen das schon und steigen bereits bei der Einfahrt ein und aus. Fatehpur Sikiri ist die ehemalige Hauptstadt des Kaisers Akhbar.
Die wohl berühmtesten Gebäude von Agra sind das Taj Mahal und das Rote Fort. Das Fort besitzt einen achteckigen Turm und liegt am heiligen Fluß Yamuna, wie auch der Taj Mahal und wird von vielen Menschen täglich besucht. Leider war bei diesem Besuch das Wetter nicht so schön, was unsere Stimmung kaum trübte, bei diesem beeindruckenden Bauwerk.
Mit diesen vielen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten geht meine Reise nach Indien leider auch schon zu Ende, ich wäre gerne noch geblieben.
Mein Fazit der Reise ist - ich weiß das ich mit meiner Patenschaft für Sambahji, Revathi und Prathyushka richtig liege. Meine Patenkinder leben in einem tollen Land, das ich etwas kennenlernen durfte. Auch wenn es nur ein kleiner Teil war, für mich steht fest, das meine nächtste Reise wieder nach Indien führen wird. Es ist mein Traumland, auch wenn arm und reich, sauber und schmutzig dicht nebeneinander liegen, Indien ist im Aufbruch.
Und ich freue mich diese Reise mit meiner Reiseplanerin
vorzubreiten.
Ihre Bettina P. aus Goslar